Dienstag, 8. August 2017

Rezension "Friedhof der Kuscheltiere" von Stephen King

Titel: Friedhof der Kuscheltiere
Autor: Stephen King
Seiten: 608
Preis (Taschenbuch): 9.99€
Im Heyne Verlag erschienen

(Aufgrund von ein paar Problemen folgt das Bild noch)

Klappentext:

Hinter dem kleinen Tierfriedhof liegt eine verwünschte indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wird zum Albtraum für die Hinterbliebenen.

Meine Meinung

Das Cover finde ich schlicht einfach, aber passt gut zu dem allgemeinen Stil von den Stephen King Romanen. Ich finde das Cover mit der Katze aber einfach vom gestalterischen her sehr schön gemacht. Wirkt also auf mich sehr ansprechend. 

Der Schreibstil von Stephen King ist für mich immer etwas, worauf ich Lust haben muss. Er gefällt mir sehr gut und kann auch unglaublich fesselnd sein, doch ich bin nicht immer in der Stimmung dafür. Besonders da es mich manchmal stört, wenn etwas Spannendes in Zukunft passieren soll, er das immer vorher in den Kapiteln ankündigt. Das ist einerseits an manchen Stellen wunderbar, damit ich weiterlesen will, aber an anderen Stellen stört es mich. Dennoch ist der Schreibstil sehr packend und kann einen super in die Geschichte mit reinziehen. 

Die Charaktere haben mir leider zu gut gefallen. Das mag zwar merkwürdig klingen, aber ich fand die gesamte Familie und ebenso das nachbarschaftliche Verhältnis in diesem Buch toll und alle Charaktere waren einzigartig und wunderbar ausgearbeitet. Doch tat es mir richtig leid, wenn doch etwas Furchtbares geschah. Besonders schlimm wird es immer, wenn Stephen King wieder ein oder mehrere Kinder in die grausamen Spiele miteinbezieht. Sie sind irgendwie immer der Schlüsselpunkt zu allen in seinen Büchern, die ich bisher las.

Die Story gefiel mir von Anfang an richtig gut und machte Spaß zu lesen. Der Einstieg in die Geschichte war sanft und harmlos, doch mit der Zeit wurde es zunehmend spannender und ich muss leider auch sagen zunehmend merkwürdiger. Während die erste Hälfte der Geschichte sich vollkommen gut las und mir richtig Spaß machte, wandelte sich das Buch im Laufe der Zeit. Anstatt bei den spannenden Momenten, die bisher geschehen waren verweilen zu können (wäre zu schön gewesen) wurde es zunehmend nervenaufreibender und stellenweise ziemlich grausam. Es war kein typisches Horrorbuch so, wie ich es mir vorstelle, mit gruseligen Monstern, die mir nachts nach dem Lesen den Schlaf rauben, sondern es verstörte mich eher. Daher bin ich bei der Story extrem zwiespaltiger Meinung. Einerseits war es spannend, hat mich gefesselt und gut unterhalten und andererseits war es komisch, aufwühlend und verstörend. Dennoch gab es auch einige gute Aspekte, da sich das Buch besonders am Anfang viel mit dem Tod befasste. Es warf fragen auf und brachte mich selbst zum Nachdenken.
Das Buch hat mich bis zum Ende hin gefesselt und ließ mich schließlich ziemlich hilflos zurück. 

Fazit:
Ein sehr merkwürdiges Buch, welches mich aber trotz allem hin sehr fasziniert hat.

Ich gebe diesem Buch:
3,5 von 5 Libellen. 

1 Kommentar:

  1. Hallo:)
    Ich bin soeben auf Deinen Blog gestoßen und finde den richtig toll!
    Friedhof der Kuscheltiere habe ich angefangen zu lesen, habe es jedoch abgebrochen, weil es mir einfach zu langatmig war. Dagegen möchte ich unbedingt "ES" von ihm lesen, wegen dem Kinofilm der bald erscheinen wird.
    Ich lasse Dir jedenfalls gerne ein Abo hier, und würde mich sehr freuen,
    wenn Du mal bei mir vorbei schaust
    http://www.printbalance.blogspot.de
    Liebe Grüße
    Andrea

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