Mittwoch, 9. Dezember 2015

Rezension "Das Lied von Eis und Feuer - Das Erbe von Winterfell" von George R. R. Martin

Titel: Das Lied von Eis und Feuer - Das Erbe von Winterfell ~ George R. R. Martin 
Seiten: 544
Preis (Taschenbuch): 15.00 €
Im Blanvalet Verlag erschienen. 


Klappentext:
Eddard Stark, der Lord von Winterfell, ist dem Ruf seines Königs und alten Freundes Robert Baratheon gefolgt und hat seine kalte Heimat im hohen Norden verlassen, um als Hand – als Roberts Berater und Stellvertreter – zu dienen. Eddard ist ein geradliniger, tapferer und aufrechter Mann, der sich jeder Gefahr mit dem Schwert entgegenstellen würde – doch die Ränke der Mächtigen bei Hof sind nichts, was man mit einem Schwert bekämpfen kann. Auch dann nicht, wenn man die Hand des Königs ist ...

Meine Meinung

Wenn ich die Cover so im Regal betrachte, da freue ich mich richtig auf den Moment, wenn sie endlich vollständig sind. 

Der Schreibstil hat mir dieses Mal besser gefallen. Da ich mich bereits darauf eingestellt hatte, hat es sich in diesem Buch auch nicht gezogen und auch der ständige Sichtwechsel, war für mich in diesem Buch eher positiv geworden. Nun kannte man die wichtigen Personen schon und konnte sich ein besseres Bild von allen machen. An Spannung mangelte es diesem Buch definitiv auch nicht und ich konnte mich ganz in die Geschichte hinein fallen lassen.

Die Charaktere finde ich, wie oben erwähnt, sehr gut. In diesem Buch bekommt man ein deutlich besseres Bild von ihnen und ich konnte sie dann auch endlich Unterscheiden und mir merken, welcher Charakter wer ist, ohne vorher angestrengt darüber nachzudenken. Arya, Jon und Daenerys stechen für mich besonders bei den Sichtwechseln heraus, auch wenn eine Zeit lang nur über andere Charaktere gesprochen wird. Ebenso gibt es auch hinsichtlich der Charaktere überraschende Wendungen. Es ist auffällig, dass Daenerys, Sansa und Robb eine Wandlung innerhalb dieser zwei Bände durchgemacht haben. Sansa verliert etwas von ihrer Naivität und wird in die Realität gezerrt, während Robb und Daenerys eigene Verantwortung übernehmen und an stärke gewinnen.

Die Handlung hat mir ebenfalls besser als im ersten Band gefallen. Die sonst so eher langweiligen Passagen habe ich in diesem Band nicht gefunden und auch schien es als würde die Story in diesem Teil endlich richtig losgehen. Der erste Teil scheint mir im nachhinein eher zum aufbauen und verstehen, während es in diesem Band nicht mehr langweilig ist. Überraschende und spannende Wendungen waren das gesamte Buch durch zu finden und auch musste man sich bereits hier von dem einen oder anderen Charakter verabschieden. Da mir schon vorausgesagt wurde, dass George R. R. Martin nicht sonderlich zimperlich mit seinen Charakteren umgeht und auch gerne den einen oder anderen umbringt, denke ich, da wird noch der eine oder andere Charakter in den Folgebänden umgebracht. Dennoch mache ich mir Hoffnungen, dass so mancher beliebte Charakter verschont bleibt. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und weckt in mir das Verlangen möglichst bald nach den dritten Band zu greifen, welcher erst noch angeschafft werden muss.

Fazit:
Eine sichtbare Steigerung und ein besserer Überblick zum ersten Band, mit Überraschungen und den ersten Toden.

Ich gebe diesem Buch

4,5 von 5 Libellen.